Der Rasen ist frisch gemäht, die Kanten sauber geschnitten – für viele gehört das zum perfekten Garten einfach dazu. Doch genau dieses Bild wird im Mai bewusst infrage gestellt. Denn beim „Mähfreien Mai“ gilt: Rasenmäher aus, Natur an.
Auch wir bei Ursa-Chemie sagen ganz klar: Wir machen mit!
Was steckt hinter dem Mähfreien Mai?
Die Initiative wurde von der Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. gemeinsam mit der Gartenakademie Rheinland-Pfalz und der Gartenakademie Baden-Württemberg ins Leben gerufen – und das bereits zum sechsten Mal.
Das Ziel:
Millionen Quadratmeter Rasenfläche in blühende Lebensräume verwandeln – einfach, indem man im Mai nicht mäht.
Was zunächst nach Bequemlichkeit klingt, ist in Wahrheit ein wirkungsvoller Beitrag zum Naturschutz.
Warum gerade im Mai?
Der Mai ist für viele Insekten ein entscheidender Monat:
• Wildbienen versorgen ihre Brut
• Hummelköniginnen gründen neue Völker
• Schmetterlinge legen ihre Eier
All diese Tiere sind auf Blüten angewiesen – und genau die fehlen auf kurz gemähtem Rasen.
Lässt man den Rasen wachsen, passiert Erstaunliches:
Innerhalb weniger Wochen entstehen natürliche Blühflächen mit Löwenzahn, Gänseblümchen, Klee und Co.
👉 Studien zeigen sogar:
Ungemähte Flächen beherbergen bis zu fünfmal mehr Insektenarten.
Mehr als nur Insektenschutz
Ein längerer Rasen bringt noch weitere Vorteile mit sich:
• Besseres Mikroklima: Der Boden bleibt feuchter und kühler
• Stärkere Wurzeln: Der Rasen wird robuster gegen Trockenheit
• Mehr Artenvielfalt: Kräuter und Wildblumen kehren zurück
Oder anders gesagt:
Aus einer „grünen Fläche“ wird ein lebendiges Ökosystem.
„Unordentlich“? Oder einfach nachhaltig gedacht?
In vielen Nachbarschaften herrscht noch immer der Druck, einen perfekt gepflegten Rasen zu haben. Doch genau hier setzt der Mähfreie Mai ein Umdenken in Gang:
👉 Weniger mähen ist kein Zeichen von Nachlässigkeit – sondern von Umweltbewusstsein.
Statt „englischem Rasen“ heißt es: Mehr Wildheit wagen.
Funktioniert das wirklich?
Ein Blick nach Großbritannien zeigt: Ja!
Die Organisation Plantlife konnte mit ihrer „No Mow May“-Kampagne nachweisen, dass sich: 👉 die Nektarproduktion auf Rasenflächen um das Zehnfache erhöht
Das bedeutet deutlich mehr Nahrung für:
• Bienen
• Hummeln
• Schwebfliegen
• Schmetterlinge
Und das Beste: Ganz ohne neue Aussaat.
So einfach können Sie mitmachen
Der Einstieg ist denkbar unkompliziert:
1. Rasenmäher stehen lassen
2. Natur beobachten
3. Blüten und Insekten zählen
4. Ergebnisse teilen (optional mit #MähfreierMai)
Zusätzlich gibt es die Mitmach-Aktion:
„Jede Blüte zählt!“
Hier können Teilnehmende:
• Blüten und Insekten auf einem Quadratmeter zählen
• ein Foto einreichen
• an einem bundesweiten Wettbewerb teilnehmen
Zu gewinnen gibt es u. a. Saatgut, Gartenbücher und Gutscheine.
Unser Beitrag bei Ursa-Chemie
Wir reden nicht nur darüber – wir machen mit.
Damit setzen wir bewusst ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und Artenvielfalt – direkt vor unserer eigenen Tür. Denn jede Blüte zählt.